Europäische Sportpolitik

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Europäische Sportpoliltik

Der am 1.12.2009 in Kraft getretende Vertrag von Lissabon enthält erstmals explizit den Sport. In den Artikeln 6 und 165 wird die Relevanz des Sports für Europa speziell betont und die gemeinschaftliche Unterstützung des Sports als Ziel formuliert. Damit würdigte man die große Bedeutung des Sports für Gesellschaften. Dadurch ergeben sich neue Instutitionen wie den europäischen Sportministerrat, der sich aus den für den Sport zuständigen Ministern aus den Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Die Kompetenzen des Ministerrates beschränken sich auf Stellungsnamen und Empfehlungen. Neben den günstigen Auswirkungen auf die Gesundheit ist Sport eine großartige Lernschule für den Einzelnen im Bezug auf das Zusammenleben mit Menschen unterschiedlichster charakterlicher Prägung, für soziale Kompetenz und für den Umgang mit Minderheiten. Dies gilt vor allem für den Mannschaftssport.

Bereits in den Jahren 2009 bis 2011 stellte man einstellige Millionen-Beträge für den Sport durch die Europäische Kommission zur Verfügung. Vorgesehen sind ein kleineres Sportförderprogramm der EU für 2012/2013 und ein umfassendes Sportförderprogramm für die Jahre 2014 bis 2020. Aufgrund der schwierige Haushaltslage in Europa sind diese Förderprogramme aber in Frage gestellt. Andere politische und wirtschaftliche Bereiche, die indirekt mit dem Sport in Verbindung stehen wie Integration, aktive Bürgerschaft, regionale Entwicklung, Gesundheitspolitik, Sicherheitspolitik, Binnenmarkt und Dopingbekämpfung werden schon heute durch die EU finanziell unterstützt. Dadurch wird auch der Sport indirekt unterstützt. 



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